20.3.18

Cäsar und die Alexandriner

Na gut, es ist eher eine Zäsur, aber als Merkhilfe taugt der Ausschnitt aus "Asterix & Kleopatra" hoffentlich trotzdem. Hier noch einmal in Farbe: http://www.comedix.de/lexikon/db/alexandriner.php


1.3.18

Grimmelshausen Kids

In unserem Interview mit ZDF-Urgestein Josef Göhlen (Mister "Biene Maja", sozusagen) erwähnte er, dass er sich für seinen Augsburger-Puppenkiste-Beitrag "Bill Bo" von Grimmelshausens "Simplicissimus" inspirieren ließ. Das ganze Interview könnt ihr inzwischen unter http://blog.hillvalley.de/2018/01/30-jahre-huebsche-runde-zahl/ nachlesen. Die Bücher gibt's beispielsweise hier und hier. In diesem Zusammenhang darf ich zusammen mit der altehrwürdigen Tagesschau auch der Augsburger Puppenkiste selbst zum 70. Jubiläum gratulieren!

5.2.18

Der Herr Weese auf Facebook

Weil ich immer wieder einmal gefragt werde, hier ein diesbezüglicher Hinweis: Das Ministerium rät Lehrern strikt davon ab, Facebook und andere "soziale Medien" zur Kommunikation mit Schülern zu nutzen, weswegen ich definitiv keine aktuellen SchülerInnen als "Freunde" in mein privates Profil aufnehmen möchte. Es gibt allerdings meine Autorenseite unter https://www.facebook.com/WeeseWrites und die Seite zu meiner Radioshow (Englisch) unter https://www.facebook.com/StarTracksRadio, die man "liken" könnte :) Vielen Dank fürs Verständnis!

31.1.18

Porta patent

Die Überschrift samt Einstieg, die ich dann doch nicht verwendet habe: "egredere aliquando - patent porta" - "die Tore stehen offen, also hau endlich ab", so oder ähnlich sagte Cicero zu Catilina. - bei uns war es dagegen am Samstag umgekehrt...

Der ganze Artikel zum Tag der offenen Tür 2018 hier:

„Zurückblicken. In die Zukunft schauen“ lautete das nur scheinbar widersprüchliche Motto  am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium (WEG) in der Haydnstraße in Schwabach. Im Vorgriff auf die 175-Jahr-Feier der Schule im Sommer hatte man sich am 27. Januar von 9:45 bis 12:45 Uhr vorgenommen, einerseits die bewährten Stärken des musischen Gymnasiums quasi retrospektiv bei einem Tag der Offenen Tür zu präsentieren. Andererseits waren somit bereits zum wiederholten Mal interessierte Schüler (inklusive ihrer Eltern und Freunde) eingeladen, einen Blick in ihre vielleicht eigene Zukunft zu werfen und bei diesem im Gegensatz zum klassischen, trockenen Infoabend wesentlich interaktiveren und lebendigeren „Event“ die Schule im Live-Betrieb zu erleben. „Offene Klassenzimmer“ ermöglichten dabei einen realistischen Einblick in den schulischen Alltag nicht nur für potenzielle neue Schüler des WEG - speziell für diese wurden Kontakte mit den jetzigen Fünftklässlern vermittelt.

12.1.18

Die allwissende Müllhalde

So habe ich die Wikipedia neulich bezeichnet - aber wer oder was war das eigentlich im Original? Dazu sollte man sich eine Folge der legendären "Fraggles" ansehen, die der nicht weniger legendäre Jim Henson (bekannt als Urheber der Muppet Show) damals extra für den deutschen Markt angepasst hat (also nicht nur synchronisiert, sondern ähnlich wie bei besagter Muppet Show selbst auch mit ganz eigenen "deutschen" Sequenzen versehen)... Der Auftritt von "Marjorie", besser bekannt als "Allwissende Müllhalde" (eine Art Orakel, wenn man so will), war immer eine Spezialität, ein "Running Gag" vieler Folgen. Im unten verlinkten Video taucht sie bei ca. 11:15 Minuten auf...

13.9.17

Vaterschutz? Auszeit?

Offiziell heißt das, was mich gerade vom Klassenzimmer fernhält, wohl eher "Vätermonate der Elternzeit" - wovor sollte man mich als Vater "schützen" müssen? Also nicht, dass mir da nicht das eine oder andere einfiele ;) Liebe SchülerInnen: Man sieht sich spätestens im Dezember wieder...

17.7.17

Die „große Herausforderung“ schlägt wieder zu

Zum wiederholten Mal gab es kürzlich am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium ein paar Tage nach der obligatorischen Siegerehrung für die Teilnehmer der Bundesjugendspiele noch eine ganz andere: Das WEG hatte sich erneut der „Big Challenge“, einer „großen Herausforderung“ im Fach Englisch gestellt und die erfolgreichen Teilnehmer wurden für ihre überdurchschnittlichen Ergebnisse in einer Feierstunde in der Aula vom Schulleiter Dr. Richard Kifmann geehrt.
Der Wettbewerb „The Big Challenge“ wurde auf Initiative einer Gruppe von Englischlehrkräften in Frankreich am 18. Mai 1999 erstmals veranstaltet. Es handelt sich dabei um einen spielerischen Englisch-Test in verschiedenen, lernstufenabhängigen Schwierigkeitsgraden. Er besteht aus jeweils 45 Multiple-Choice-Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde.
Die deutsche Variante wird seit 2005 durchgeführt. „The Big Challenge“ ist ein europäisches Event und hat dafür im Jahr 2014 das European Language Label erhalten. Europaweit nahmen knapp 637.000 Schülerinnen und Schüler teil, über 270.000 davon allein aus Deutschland, bei 2450 angemeldeten Schulen. Damit hat Deutschland in diesem Jahr die meisten Teilnehmenden im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Ländern Europas.
Lokal organisiert wurde das Ganze wie bereits in den vorigen Jahren von Studienrätin Dorothea Jakob. Aus den Klassen 5-9 sind vom Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium schon seit Beginn konstant ca. 100 Teilnehmer dabei (heuer 118), die auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Medaillen, Urkunden und Sachpreise wie Kalender, Flaggen, Poster und Rätselhefte in englischer Sprache einheimsen konnten. Überdurchschnittliche Ergebnisse (im bayern- ebenso wie bundesweiten Vergleich) erzielten dabei insbesondere die Klassenbesten aus den 5. (beachtlich, da im ersten Lernjahr!) 6. und 7. Jahrgangsstufen. Ganze 20 Schülerinnen und Schüler des WEG zählen zu den besten 10% bayernweit, also unter über 29.000 Mitbewerbern.


Das Ziel des Big Challenge-Wettbewerbs ist, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für das Fach Englisch zu begeistern und zu ermutigen – diesen Motivationsschub dürfte das WEG mehr als erzielt haben und die Teilnahme am nächsten Wettbewerb am 3. Mai 2018 ist damit wohl nicht nur bei Frau Jakob, sondern auch bei vielen der erfolgreichen Schülerinnen und Schüler schon fest im Kalender eingetragen.

14.7.17

WEG-Streicher: virtuos

Kann Spuren anderer Instrumente beinhalten!“, lautete die Warnung in der Fußnote des Programms zum Konzert am 13. Juli, das als „Vorspielabend der Streicher“ deklariert war – aber zum Glück schien weder im Publikum noch bei den spielfreudigen Schülern des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums ein(e) Allergiker(in) zu sitzen. Unter der Leitung von Heidrun Rosenberger wurde vielmehr ein abwechslungsreiches Menü geboten, das keinem sauer aufstieß. Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen zeigten an diesem auch bezüglich der Moderation mehr als gelungenem Abend ihr Repertoire und vor allem ihre diesbezüglichen Fertigkeiten und Begabungen. Dabei glänzten die jungen Virtuosen einerseits als talentierte Teamplayer: Unter anderem Rosenbergers eigenes, überzeugendes „Projektstreicher-Ensemble“, zwei Cellotrios aus der 6. und 8. Jahrgangsstufe und das Geigenensemble unter der Leitung von S. Waldmüller spielten auf, A. Liebls Vororchester griff mit Schostakowitsch und Debussy tief in die Klassiker-Kiste und schließlich bewegte sich das „große“ Streichorchester unter der Leitung von H. Rosenberger wortwörtlich von Barock bis Rock/Pop, sodass am Ende die 2014er-Hitsingle „Rather Be“ der britischen Elektropop-Band Clean Bandit das zunächst u.a. mit Mozarts Romanze ins Serail „entführte“ Publikum musikalisch wieder in unsere Realität und Gegenwart zurückholte. Doch auch als Solisten verdienten die Streicher aus dem W-E-G sich ihren Applaus: Besonders erwähnenswert scheint an dieser Stelle ein herausragendes Cello-Solo von Florian Gaede aus der Jahrgangsstufe 11.


(mit Berichterstattung von B. Schönlein)

11.7.17

Spendenübergabe: Ungebrochene Sympathie für Bernd Jörka


 „Vergangen, vergessen, vorüber“ - ein altbekannter Schlager von Freddy Quinn, doch auch wenn das WEG ein musisches Gymnasium ist: Dieses Motto gilt hier gerade nicht. Nach ein paar Jahren tendieren manche zunächst dauerhaft gemeinte und mit viel Enthusiasmus ins Leben gerufene (Spenden-)Aktionen dazu, ein wenig „im Sande zu verlaufen“, doch das Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium hat seinen ehemaligen Abiturienten, den seit einem Sportunfall im Jahre 2013 querschnittsgelähmten Musiker und Musiklehrer Bernd Jörka aus Kleinschwarzenlohe, noch lange nicht vergessen und führt – schon um, wie so oft, die berühmte Ausnahme von der Regel zu sein – mit geradezu hartnäckiger Regelmäßigkeit Benefiz-Konzerte für ihn durch, um ihm das Leben über Kassenleistungen hinausgehend zu erleichtern und verschönern. 
Vor Kurzem konnte der Schulleiter, Oberstudiendirektor Dr. Richard Kifmann, zum wiederholten Male einen greifbaren Beweis für die ungebrochene Sympathie von Schule, Schülern, und Konzertbesuchern für den bekannten und beliebten „Ehren-WEGler“ Jörka, überreichen: einen Spendenscheck in Höhe von 1347,- EUR. Und eines ist klar: Bernd Jörka, der als Betreuer bei der Jugendkapelle der Gemeinde Rednitzhembach auch dank des behindertengerechten Umbaus der Musikschule den „Weg zurück ins Leben“ gefunden hat, wird bestimmt nicht zum letzten Mal für ein solches Foto posiert haben. 

29.5.17

Einblicke und Höreindrücke für Grundschüler

Der Name des Projekts „MusikWEG“ dürfte zumindest in Schwabach ein Pleonasmus sein (der Franke nennt es auch „doppelt gemoppelt“). Bereits in den letzten Jahren waren Schüler/-innen der Schwabacher Grundschulen regelmäßig zu Gast am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, um im Rahmen des „TofI“-Projektes den Instrumentalunterricht zu besuchen und selbst auch einmal Instrumente auszuprobieren.
Unter Leitung und dank des organisatorischen Talents der Musiklehrkräfte Adelheid Habiger (Blechblasinstrumente), Claudia Hess (Klavier) und Mathias Rösel (Holzblasinstrumente) gab es nun einen Neustart an drei Terminen im März und April: eine Gelegenheit zu musikalischen „Schnupperstunden“ der außergewöhnlichen Art. Nach einer Begrüßung durch OStD Dr. Kifmann begannen die Veranstaltungen jeweils mit einem kleinem Konzert von Schülern zur Vorstellung der am WEG zum Lernen angebotenen Instrumente, wobei die jungen Zuhörer bereits sichtlich große Augen – pardon, Ohren bekamen: Da gab es Harfenklänge wie aus dem Märchenhörspiel – nur eben live; für viele der Besucher womöglich die Erstbegegnung mit jenem geheimnis-, wenngleich auch klischeeumwitterten Instrument (echte Prinzessin nicht inklusive). Aber auch eine Demonstration, mit welch spielerischer, aber doch nur scheinbarer Leichtigkeit ein Geigenensemble zum Zusammenklang gebracht werden kann, und natürlich klassische Klavierstücke fehlten nicht.
Im Anschluss daran ging es dann tatsächlich hinter die Kulissen: Im Halbstundentakt konnte man sich zum Probe-Singen im Chor oder zum Zuschauen bei Proben und Unterricht und vor allem zum Kennenlernen, ja mehr noch: tatsächlichen Ausprobieren gewählter Wunschinstrumente in Kleingruppen in die geheimnisumwitterten „Musikzellen“ des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums begeben. Alle Instrumentallehrkräfte des WEG standen hierbei für theoretische wie praktische Fragen, Tipps und mehr zur Verfügung.
Im Zusammenhang mit dem Projekt gab es noch eine zusätzliche Abschlussveranstaltung: Die Bläserklassen der Grundschulen Katzwang und Rednitzhembach waren zu den Unterstufen-Vorspielabenden am 2. und 3. Mai eingeladen, um gemeinsam mit Unterstufenschülern des WEG am Anfang und Ende des Konzerts je zwei Stücke zum Besten zu geben.

„Große Begeisterung allerseits“, auch in Schülerzeitungen vermeldet, bestätigte man in ersten Rückmeldungen der Gäste von Lehrer- und Schülerseite: Der Fortbestand der Veranstaltungsreihe dürfte damit gesichert sein.